

Der Schweizer Käsemarkt öffnet sich nach Europa. Der Schweizer Käse hat damit die Chance, mit Käsespezialitäten neue Märkte zu erschliessen. Diese Situation verstärkt den Konkurrenzkampf jedoch generell.  Konkurrenz zu anderen Käsen

Um überzeugende Verkaufsargumente zu finden, greifen die Marketingleute im In- und Ausland gerne auf die Ursprünge der Käsetradition zurück: Berge, Alpweiden, Käseproduktion von Hand über dem offenen Feuer, Brauchtum usw. Ob die Kühe beim Weiden die Berge nur von Ferne gesehen oder tatsächlich auf den schmackhaften Alpwiesen gefressen haben, interessiert kaum.
Was Markenartikelhersteller mit Raubkopien aus Fernost erleben, passiert den Alpkäseherstellern ebenfalls, wenn auch in kleinerem Rahmen. Die Herstellung des Originals ist aufwändiger und teurer. Der Konsument ist mit scheinbar identischen Produkten konfrontiert, die günstiger sind. Dazu kommt, dass die Eigentümer der grossen Marken viel Geld investieren, um ihr Unikat zu bewerben. Den Alpkäseherstellern fehlt hingegen diese finanzielle Potenz.  Zusammenarbeit SAV - SMP

Hier setzt die Zusammenarbeit von SAV und SMP an. Die bereits allgemein verbindlichen Beiträge der SMP werden zweckgebunden für die Anpassung des Angebotes an die Erfordernisse des Marktes sowie die Absatzförderung für Schweizer Alpkäse eingesetzt. 
Der Vorstand der Schweizer Milchproduzenten SMP haben am 10. Mai 2007 und der Vorstand des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes SAV am 12. Mai 2007 einer neuen Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den beiden Organisationen zugestimmt. Diese bekräftigt und verstärkt die bisherige Vereinbarung aus dem Jahr 2000. Der Schweizer Alpkäse rüstet sich damit für die Zukunft. Die Vereinbarung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.  Download Zusammenarbeitsvereinbarung


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